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Wohnmobil-Tour |
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Deutschland - Dänemark - Schweden - Norwegen |
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Unsere zweite Wohnmobiltour führt uns in den Norden Europas, nach Norwegen. Für Skandinavien empfiehlt sich die Camping Card Skandinavia, die per Internet gebucht (Achtung, ca. fünf Wochen Lieferzeit) oder an einem Campingplatz kostenfrei ausgestellt werden kann. Die Wertmarke für ein Jahr hat bei unserer Reise SEK 125 gekostet. Für den Rabatt bei Scandlines ist die Camping Card jedoch beim Einchecken vorzulegen, daher lohnt sich die Buchung über das Internet. Wichtig: mitunter ist die Camping Card für die Nutzung von Campingplätzen obligatorisch! Camping- bzw. Stellplätze: Infos zum Straßenverkehr: Maut: Als besonders nützlich hat sich folgende Literatur für uns erwiesen: Fotogalerie 1 - 1. Tag bis 5. Tag |
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| 1. Tag - Strömstad (SWE) - 758km | ||
Wir beginnen wieder mit einem "Gewaltritt" in die Region. Satte 758km haben wir hinter uns gelassen, als wir in Strömstad, kurz vor der norwegischen Grenze in Schweden ankommen. Diese gingen durch Abwechslungen und angenehmens Fahren relativ schnell vorbei. Wir starteten um 06:30 Uhr und erstes Etappenziel des Tages ist Rostock. Mit der Scandlines-Fähre geht es nach Gedser. Trotz anders lautender Informationen der Hotline ist das Mitnehmen von Hunden auf das Schiff erlaubt, sogar im Restaurant ist eine "Ecke" für Hundehalter eingerichtet. Das Wohnmobil steht während der Überfahrt im Bauch des Schiffes sicher. Gegen 10:45 Uhr öffnet sich der Bug der Fähre und lässt in Gedser seine Ladung heraus... Viele Fahrzeuge bahnen sich den kurzen Weg durch Gedser und versuchen schon früh in Führung der Kolonne zu gehen, da die einspurige Straße nach Norden nur wenig Platz zum Überholen der langsamere Fahrzeuge bietet. Bis 13:30 Uhr wollen wir Helsingor, nördlich von Kopenhagen, erreichen. Nach vielen Recherchen hat sich diese Passage (Rostock-Gedser-Helsingor-Helsingborg) von Scandlines als wirklich effektiv und kostengünstig zur Überfahrt Richtung Norwegen ergeben. Mit der Camping Card Scandinavia gibt es zudem noch 7% Rabatt, so dass uns Hin- und Rückpassage "nur" € 353 kosten. Inklusive des berechnetet Spritverbrauchs pro Kilometer sind andere Fähren und auch die Brückenverbindungen (Maut) erheblich teurer. Wir erreichen die Fähre Helsingor-Helsingborg just in time um 13:25 Uhr, checken ein und sind schon auf dem Schiff. Aussteigen lohnt für die 20 Minuten nicht. Weiter geht es Richtung Norden, vorbei an Göteborg. Der recherchierte Campingplatz in Tanumshede (Tanums Camping) ist eine Nullnummer. Schon auf der engen Campingplatzanfahrt kommen uns enttäuscht schauende Tschechen entgegen: geschlossen, steht am Tor. Toll. Wir fahren die letzten 20km nach Strömstad, von dort geht am nächsten Tag unsere Fähre nach Sandefjord. Nach einigen Runden durch den Ort entdecken wir einen schönen Platz: Strömstad Camping in unmittelbarer Nähe zum Hafen. Wir stellen das Wohnmobil ab und genießen den Abend, nicht ohne einen Spaziergang zum Hafen. Zufällig hat das Color Line-Office noch geöffnet und wir buchen unsere Fähre für den nächsten Tag noch von 13:00 auf 11:00 Uhr. Kosten: |
Rostock Hafen
Färo-Brücke in Dänemark
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2. Tag -
Strömstad (SWE) - Risør - Gjeving - 180km |
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Überfahrt nach Sandefjord
das ausgediente Fährschiff der Passage Kiel-Oslo
Risör
Risör - Polizeiwache
am Campingplatz |
Pünktlich 09:30 Uhr stehen wir mit dem Wohnmobil zum Check-In bei Color Line. Viel Platz ist im Hafen von Strömstad nicht, denn es ist kein Überseehafen wie wir ihn uns vielleicht vorgestellt haben. Auch die Fähre ist nicht besonders groß, aber sie wird mit einigen PKW, Wohnmobilen und auch LKW über den Oslo-Fjord fahren. Auch hier dürfen wir, nach Befragung des Personals, den Hund mit an Bord nehmen. Nur nicht in die Restaurants, aber das ist nicht so schlimm. Wir sind an Deck, als das Schiff der Color Line auf die 2,5 Stunden dauernde Fahrt nach Sandefjord in Norwegen geht. Eine traumhafte Schärenlandschaft lassen wir auf dem Weg nach Norwegen hinter uns und es beginnt zu regnen, daher gehen wir unter Deck. Da nicht sehr viele Sitzgelegenheiten vorhanden sind, nutzen wir ein paar bequeme Sessel am Restauranteingang mit besten Blick auf die Spielautomatenszene... Vorwiegend Frauen mögen wohl das Zocken. Und gleichzeitig zeigt sich, das Verbote doch etwas gutes haben, denn hier an Bord gehen die Oma's mit ihren Enkelkindern an die Zockerautomaten und zeigen den Kindern, wie das so geht, mit dem einarmigen Banditen. Ob das wirklich ein kindgerechtes Spielzeug ist...? Zur Einfahrt in den norwegischen Fährhafen beglückt uns die Sonne wieder und wir erleben eine traumhafte Fahrt bis nach Sandefjord. Im Hafen begegnet mir eine alte Bekannte: die Prinzessin Ranghild, mit der ich Mitte der neunziger Jahre von Kiel nach Oslo gefahren bin. Die Dame und ihr "männliches" Schwesterschiff wurde Ende 2007 durch zwei hochmoderne und luxeriöse Fährschiffe der Color Line abgelöst, ob das nun hier schon der Friedhof des Schiffes sein soll? Der Bug öffnet sich und nach einer Weile sind wir mit dem Wohnmobil auf norwegischen Hoheitsgebiet. Der Zoll will, wie auch schon in Helsingborg, nichts von uns wissen (vorallem wegen dem Hund?). Schnell noch das Navi geladen und wir fahren die E18 bis Kil über die RV351 weiter Richtung Risør, der weißen Stadt am Meer. Bei der RV351 handelt es sich um eine sehenswerte Straße an der Küste, wobei die Mautstrecke auf der E18 dabei noch umfahren wird. Dafür braucht der Tourist über diese schöne Strecke länger, da sie teilweise recht eng ist. Wir erreichen gegen 16:00 Uhr die Hafenstadt Risor und sind schon enttäuscht darüber, das der Internettipp: Stellmöglichkeit am Hafen, ein Reinfall ist. In Risør wird nicht nur im Hafenbereich gebaut, nein, irgendwie einen Stellplatz ist hier nicht zu finden. Wir parken in einer Seitenstraße und schauen uns die Stadt an. Nach einem Kaffee: Lagebesprechung. In der Nähe soll noch das Sorlandet Feriensenter sein. Okay, wir fahren die RV411 weiter. Irgendwie hat es ja immer einen Vorteil mit offenen Augen durch die Welt zu gehen oder auch zu fahren. Wir entdecken hinter Risor ein Camping-Platz-Hinweisschild und erreichen Gjeving Marina og Camping. Ein schöner Platz, jedoch ohne VE, am Wasser. Office geschlossen. Wir wagen die Fahrt vom Hafen zum Campingplatz über eine gerad mal 8 bis 10cm dicke Betonplatte, die einen kleinen Kanal überbrückt. Gas - und wir sind drüber. Viel los ist nicht auf dem Platz. Eine kleine Familie mit Fahrrad baut gerade ihr Zelt auf. In englisch frage ich sie, wie das hier mit dem Platz so läuft. Sie meint, total überteuert, wohl knapp NOK 180 (ca. € 22) pro Nacht. Die Chefin kommt morgen früh. Nach zehn Minuten kommt die Frau nochmals auf mich zu und meint auf deutsch, komisch, warum jeder ersteinmal englisch in einem anderen Land probiert, um sich zu verständigen. Nach einer Stunde wollen wir am liebsten schon wieder fahren. Überall so kleine Fliegen, die auch noch unangenehm stechen. Wir dachten immer, in Norwegen ist das mit den Mücken so schlimm, jetzt überraschen uns diese kleinen Biester, die so ähnlich wie "Obstfliegen" aussehen und gegen die nichts hilt, nichteinmal Autan. Wir sind zufrieden, dass wir ein Wohnmobil haben, trotzdem diese kleinen Stecher auch hier eingefallen sind. Die anderen mit Zelt und Kind laufen rum wie Beduinen, um sich vor den Biestern zu schützen. Nach einer ruhigen Nacht (alle Biester im WoMo nicht mehr am Leben) will ich unsere Zeche bezahlen. Wir haben noch kein norwegisches Bargeld und Kreditkarten will der Besitzer nicht akzeptieren, da bleibt ihm nur übrig, die € 15 Bargeld zu nehmen, die ich noch in der Geldbörse habe, Schnäppchen. Kosten: |
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| 3. Tag - Gjeving - Tvedestrand - Lindesnes - 220km | ||
Bei angenehmen Wetter und etwas zerstochen wagen wir als erstes die Fahrt über die Betonplatte des Campingplatzes. Schon ein Wagnis, aber vor uns fährt ein anderes Wohnmobil drüber, so dass wir etwas sorgenfreier die Überfahrt machen. Wir fahren die RV411 Richtung Tvedestrand. 17km lang ist die Fahrt, in diese wunderschöne Hafenstadt. Wir parken an einem kleinen See in der Stadt, von der RV411 kommend rechts abbiegen, vor dem Kommunalgebäude mit Post, an dem Badesee ist ein kostenfreier Parkplatz. Die Stadt ist sehenswert. Zudem haben wir den Halt genutzt, um die fällige Entwurmung für den Hund bei einem Tierarzt vornehmen zu lassen. Für nur NOK 50 hat die Tierärztin die Einnahme der Wurmtablette attestiert. Später haben wir von anderen Norwegenurlaubern erfahren, dass sie satte NOK 200 gezahlt haben, trotzdem sie, wie wir, die Wurmtablette mitgeführt haben. Daher unsere Empfehlung: Dyreklinikken Tvedestrand, Joanna Stenberg (Veterinær), Hovedgata 11, 4900 Tvedestrand, Telefon: 37160097/97174828, joannas@online.no. Um die Maut auf der E18 zu umgehen, fahren wir die RV42 ab Arendal Richtung Evje, in Hynnekleiv wechseln wir auf die RV41 um nach Kristiansand zu kommen. Dort gehts weiter auf der E39 und wir erleben erste fantastische Blicke auf Meer, Fjorde, Berge und dem Einklang mit moderner Architektur, sprich: Brücken und Tunnel. Da übergeben wir nunmehr auch gerne NOK 20 an der Tollplaza in den Coin- bzw. Selfservice-Toll-Automat, der dazu noch Visa-Karten mag. In Vigeland verlassen wir die E39 und fahren auf der RV460 Richtung Lindesnes. Was für eine Fahrt! Enge Straßen, direkt am Meer. SUPER. Wir erreichen Lindesnes Camping og Hytteuteile gegen 18:00 Uhr. Freundlich empfängt uns der Platzwart. Und entschuldigt sich bereits dafür, dass er 3% Umsatzgebühr für Kreditkarten verlangen muss. Wir suchen uns das "Loch" zum entsorgen. Finden versteckt den Chemie-WC-Entsorgungsplatz. Danach parken wir das WoMo in zweiter Postition mit besten Blick auf die Nordsee. Kosten: |
Tvedestrand
Tvedestrand
direkt am Campingplatz Lindesnes
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4. Tag - Kap Lindesnes |
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Kap Lindesnes
Leuchtturm des südlichsten Festlandspunktes Norwegens
rechts beginnt der "Wanderweg" zum Kap |
Nicht zu spät aufstehen, denn es geht heute zum südlichsten Festlandspunkt Norwegens. Wir lassen uns nochmals den Weg zum Kap an der Rezeption erläutern, denn es gibt einen Wanderweg zum südlichsten Punkt. Wenn wir diesen nicht nutzen, müssten wir entlang der RV460 laufen. Den kleinen Ort links liegen gelassen und vor einer kleinen Hütte geht es rechts rein, total unscheinbar an einem Baum ein kleiner Pfad. Dieser führt uns unglaublicherweise wirklich Richtung Kap. Also, allen Mut zusammen genommen und los gehts. Hoch, runter, durch karge Landschaft oder auch kleine Wäldchen, entlang eines See's über einen Bachlauf mittels einer kleine Felsbrücke... Passieren kleine Steinmauern, die wohl Grundstücke begrenzt haben. An einer Pfadgabelung halten wir uns links und treffen auf einen befahrbaren Weg und sehen Boote liegen. Hier heißt es, rechts halten. Auch an der nächsten Wegegabelung sollte der Wanderer sich rechts halten... Wir sind links gegangen und da kam ein kleiner Hafen und Wasser. Wer sich also rechts hält, trifft nach ca. 400m wieder auf die RV460. Leider müssen die letzten ca. zwei Kilometer doch entlang der RV460 bewältigt werden. Aber es lohnt sich! Das Kap ist gigantisch. Vorallem bei schönem Wetter. Schnell noch NOK 50 pro Person Eintritt bezahlt, kleinen Aufkleber angepappt und schon geht es zum Leuchtturm oder in die Bunkeranlagen, die betreten werden dürfen. Ein wirklich sehr interessanter Ort, an dem jeder sich zurück entsinnt, in die Anfänge der Seefahrt, aber auch an die militärisch-strategische Bedeutung eines solchen geografischen Punktes. Wir schlecken ein Eis auf der Terrasse des Restaurants. Und machen uns auf den Rückweg... Tipp: |
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| 5. Tag - Lindesnes - Preikestolen Camping - 266km | ||
Das Wetter hat uns die letzten Tage verwöhnt. Bei Sonnenschein geht es Richtung Preikestolen. Hin und her haben wir überlegt, welches die nächste Station der Reise werden soll. Ziel war Stavanger bzw. ein Stellplatz in der Nähe, aber infolge des immer schlechter werdenden Wetters haben wir uns entschlossen, gleich bis zum Preikestolen Campingplatz zu fahren. Wir passieren die E39 (Maut NOK 20 zwischen Optedal und Kvinesdal - Coin Station) und biegen auf die RV44 bei Flekkefjord ab. Was für eine malerische Landschaft. Trotz schlechter werdenden Wetters ist die Fahrt mehr als beeindruckend. Total enge Straßen lassen den Puls vor jeder Kurve höher schlagen, in der Erwartung eines entgegenkommenden Fahrzeuges. Irgendwie haben wir immer Glück. Die Fahrzeuge kommen an breiteren Stellen entgegen. Insgesamt ist die Fahrt auch für den Fahrer anstrengend. Wir wechseln auf die RV507 und erleben den totalen Gegensatz. Eben noch Serpentinen hoch und runter, pendeln zwischen 0 und 280 Höhenmetern, nun wie an der nodfriesischen Küste: Deiche, Flachland, Meer und Schafe. Nicht umsonst ist die RV507 als Erlebnisstraße vorgesehen... Der Dieseltank wird auch leerer und wir steuern unsere erste norwegische Tankstelle an: Esso Sirevag. Pro Liter Diesel sind NOK 13,45 (derzeit ca. € 1,69) fällig - hossa. Wir fahren in der Region Sandnes, sind mal auf der E39, dann wieder auf Reichsstraßen. Um auf die RV13 zu kommen, bezahlen wir zweimal NOK 13 Maut. Wieder problemlos per Coins. Zwischen Lauvvik und Oanes ist der Lysefjord und keine Brücke. Also müssen wir nur wenige Minuten auf die Fähre warten... Die Mitarbeiterin am Check-In erklärt, dass wir mit Kreditkarte an Bord beim Ticketkontor zahlen müssen. Dies tun wir und lassen NOK 137 für das Wohnmobil und pro Person NOK 23 für den Fährbetreiber dort. Leider fängt es auf der Hälfte der Überfahrt an zu regnen... Ab Oanes wird die Fahrt auf der RV13 zum wirklichen Erlebnis. Trotz schlechtem Wetters... Wir kommen den Preikestolen immer näher und die Vorfreude wird größer, denn es soll der erste echte Höhepunkt werden. Wir fahren am Hinweisschild: Parkplatz Preikestolen und Campingplatz vorbei, denn als Adresse steht Jørpeland. Doch dies erweist sich als Fehler, d.h. in Jørpeland umdrehen und die Abfahrt Preikestolen nutzen. Uns erwartet ein sehr großer und sauberer Campingplatz. Bei Regen gehen wir schlafen... Kosten: |
Hafen im Ort Lindesnes
Lysefjord
Fährüberfahrt |
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6. Tag - Preikestolen |
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weit ist es nicht mehr |
...und wachen bei Regen auf. Das kann doch nicht wahr sein. An der Rezeption nach dem Wetter gefragt: es bleibt so... Toll. Das wird es wohl mit dem Aufstieg zum Preikestolen und dem unglaublichen Blick über den Lysefjord gewesen sein...? Wir warten noch eine Nacht ab... Am Nachmittag lässt der Regen nach und wir schauen etwas die Umgebung an, wagen den Aufstieg zum Parkplatz Preikestolen, der ca. 2km vom Campingplatz entfernt sein soll, aber irgendwie haben wir nicht den richtigen Weg gefunden... Dafür haben wir uns norwegische Ferienhäuser ansehen können. |
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| 7. Tag - Preikestolen - Røldal - 178km | ||
Die Chance einer Wetterbesserung liegen bei Null... Also, der Preikestolen ist Ziel der nächsten oder übernächsten WoMo-Tour. Der Regen hat uns einen gewaltigen Strich durch die Rechnung gemacht, leider. Nun wollen wir weiter Richtung Norden. Die RV13 entschädigt uns gewaltig für den Regen. Was für eine Landschaft hat Norwegen zu bieten. Wir setzen per Fähre von Hjemeland nach Nesvik über. Wir bezahlen wieder im Ticketkontor an Bord für das WoMo NOK 137 und pro Person NOK 23. Ab Nesvik ist die Fahrt ein echtes Erlebnis. Hierüber sind die Eindrücke dieser gewaltigen Natur nicht darstellbar. Solche schönen Landschaftsbilder muss jeder selbst gesehen haben. Zudem wechseln sich enge Straßen mit vielen Tunneln ab. Kurz vor dem Tagesziel, an einer wirklich engen Stellen, passiert es: ein Tanklastzug erscheint plötzlich in der Kurve. Mit etwas Rückwärtsfahrt, Geschick und einer Portion Mut und Gelassenheit klappt es... Puhhhhh... Gegen 16:00 Uhr erreichen wir Soltvold Camping in Røldal, direkt an der Stabkirche. Einparken, Sat-Schüssel raus... Naja, es ist nicht unbedingt DER Campingplatz, aber geht schon. Heute soll hier noch ne große Party steigen: Mittsommernacht. Mal sehen was so abgeht. Vorher heißt es noch Geld bei der ca. 200m entfernten Minibank abheben, denn Kreditkarten akzeptiert der Campingplatzbetreiber nicht. Auf dem Rückweg wagen wir den ersten Blick in einen norwegischen COOP-Supermarkt. Viel war am Ende nicht im Wagen, aber in der Kasse... Eine Gurke ca. NOK 24, 300g Hähnchenbrustfilet ca. NOK 68 - fast € 9. Wir belassen es bei Wiener Würstchen - 14 Stück für ca. NOK 72. Kosten: |
enge Straßen
Stabkirche in Röldal |
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8. Tag - Røldal - Ovre Eidfjord - 132km |
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Låtefossen
der Folgefonn-Gletscher |
Mit durchdrehenden Rädern verlassen wir den Rasen des Campingplatzes (es ist alles nass vom Regen) und fahren weiter Richtung Odda. Hinter Røldal auf der RV13 erleben wir nicht nur einen sehr langen (bestimmt ca. fünf Kilometer) sondern auch in einem Berg zirkular aufsteigenden Tunnel. Die RV13 führt uns Richtung Odda, dort wollen wir die Gletscherzunge des Folgefonn-Gletschers ansehen. Doch vorher heißt es Scheibenwischer an, denn wir sind am Låtefossen. 164m schießt das Wasser in einem Doppelwasserfall direkt an der RV13 in die Tiefe. Auf dem kleinen Parkplatz heißt es mit Glück einen Platz finden. Beeindruckend laut und mit viel Gischt zeigt das Wasser seine gewaltige Kraft. Aus Richtung Süden kommend muss der Gletscherzungenbesucher in Odda links nach Buer abbiegen. Die Straße wird enger... Und nach ca. sechs Kilometer, hoffentlich ohne Gegenverkehr und Schafquerungen, erreicht man Buer ohne Tamm Tamm. Ein kleiner Parkplatz, dort sollte das Auto geparkt werden, denn es ist eine Sackgasse. Von hier aus ist der anspruchsvolle Wanderweg mit einem roten "T" gekennzeichnet. Anspruchsvoll heißt auch anspruchsvoll. Gummistiefel oder Puschen sind hier fehl am Platz. Höhepunkt sind fünf Holzbrücken (ohne Geländer) über Wasserfälle die Mut und Trittgeschick erfordern. Mit nassen Füßen ist zu rechnen... Der Blick zur Gletscherzunge entschädigt dafür... Wir mussten den Aufstieg abbrechen, als hinter den Holzbrücken etwas geklettert werden musste... mit einem Hund wird es ab dort mehr als schwierig. Nach 132km erlebnisreicher Fahrt erreichen wir Sæbo Camping in Ovre Eidfjord, fünf Kilometer hinter Eidfjord. Kosten: |
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| 9.-10. Tag - Ovre Eidfjord | ||
Der Sæbo Campingplatz liegt malerisch an einem großen See. Wir nutzen die Möglichkeit, Brötchen für das Frühstück an der Rezeption zu bestellen. NOK 12 pro Stück. Die ca. 20cm langen Brötchen sind echt schmackhaft. Das Wetter stellt uns auf Geduldsprobe. Die Sonne wechselt sich mit normaler bis starker Bewölkung, Regen und Wind ab. Aber irgendwie ist dieses Naturschauspiel hier am Ufer des Sees interessant. Die Wolken hängen an den Berggipfeln um den Campingplatz fest. Am Abend oder besser während der Mitternachtssonne zeichnen die Sonnenstrahlen wiederum helle Flecke an die Berghänge. Wer Lust, Zeit, festes Schuhwerk und Ausdauer hat, kann vom Campingplatz aus eine 2-stündige Wanderung zu einer Gletscherzunge in der Nähe machen, Informationen dazu an der Rezeption. Der Ort selber ist schnell durchwandert. Interessant für den Besucher ist das Naturzentrum Hardangervidda im Ort, mit Souvenirshop, Informationszentrum und Restaurant. Bei Interesse können Kanus oder Ruderboote ausgeliehen werden. |
direkt am Saebo-Camping
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11. Tag - Ovre Eidfjord - Rødberg - 161km |
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Voringfossen (links)
die Hochebene
Pfahlhaus auf dem Fjordglott-Campingplatz
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Wir packen die Sachen, ent- und versorgen das Wohnmobil am Betonloch des Campingplatzes (schwierig mit dem WoMo drüber zu fahren) und machen uns auf den Weg Richtung Rødberg. Die RV7 schlängelt sich ab Ovre Eidfjord auf die Hochebene Hardangervidda. Die Vegetation verändert sich. Und da kommt nach ca. 30 Minuten Fahrt wieder ein Reisehöhepunkt auf uns zu: Vøringfossen. Das Parken am ausgezeichneten Parkplatz ist nicht zu empfehlen, aber die Aussicht vom Fossli Hotel um so mehr. Aus Richtung Westen kommend muss der Parkplatz entsprechend "links liegen gelassen werden" und nach ca. 500m kommt die Einfahrt (links) zum Fossli Hotel. Nachteil: NOK 30 verlangt ein "Parkplatzpförtner". Der Blick auf den Vøringfossen ist gigantisch, dank des schönen Wetters. Dies ist einer der beliebtesten und schönsten Wasserfälle Norwegens. Und dank des schönen Sonnenscheins, zaubert der Wasserfall uns einen Regenbogen. Es geht weiter Richtung Geilo. Wenige Bäume säumen noch die Straße, dafür direkt an der Straße in kurzen Abständen ca. fünf Meter hohe Holzstäbe. Diese teilen uns mit, wie hoch Schnee hier in der kalten Jahreszeit so liegt... Wir bewegen uns auf der RV7 zwischen 900 und 1.200 Höhenmetern. Die noch vorhandenen Schneefelder machen die karge Landschaft schön. Große Seen, die teilweise gefroren sind, beeindrucken. Skilifte sehen wir. Und am Horizont schneebedeckte Berge. Eine wirklich tolle Straße die wir fahren... Im Sommer wirkt die Hochebene Hardangervidda bestimmt nicht so eindrucksvoll. Wir durchfahren den Wintersportort Geilo und biegen auf die RV40 Richtung Kongsberg ab. Das Fahren wird wieder richtig angenehm. Breite Straßen... Hoch und runter geht es aber weiter. Und am Schild in Geilo, wo das Streckenprofil der RV40 für die nächsten 20km angezeigt ist, kommt "Tour de France"-Alpenetappenstimmung auf. Ca. fünf Kilometer hinter Rødberg dann das erwartete Hinweisschild zum Campingplatz. Eine schmale Brücke über den Fjord und nach weiteren zwei Kilometern dann der Fjordglott Campingplatz. Malerisch liegt dieser Campingplatz (Wichtig: am Stromkraftwerk über die schmale Brücke fahren, denn danach kommt erst der Campingplatz). Kosten: |
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12. Tag - Rødberg - Heddal - Vikersund - 218km |
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Gegen 12:00 Uhr machen wir uns auf die Socken. Es geht die RV40 weiter Richtung Süden. Die Fahrt ist wieder traumhaft, aber nicht so schön wie an der Küste und in den Fjordregionen. Die Landschaft wird flacher und weiter und erinnert mitunter an die Niederrheinregion oder an den Schwarzwald. Kongsberg ist die nächste größere Stadt die wir erreichen. Der Fahrzeugverkehr nimmt zu. Wir gehen auf die E134 Richtung Westen. Durchfahren Notodden und kurz hinter der Stadt, die größte und beliebteste Stabkirche Norwegens, in Heddal. Wir parken kostenfrei und besuchen den Friedhof, wo alle Grabsteine zur Kirche gerichtet sind. Die über 800 Jahre alte Kirche wirkt nicht so, wenn man sie sieht. 26m hoch und 20m lang ist sie und natürlich komplett aus Holz. Das innere der Kirche haben wir für NOK 50/Person angesehen. Es ist nicht DAS Highlight und jeder sollte sich vor dem Besuch klar sein, dass es nur ein kleines Gotteshaus und sehr einfach, was Ausstattung und religiöse Kunst betrifft, ist. In der Zeit des Baus dieser Kirche hatten die Menschen sicher andere Sorgen, als Prunkbauten zu bauen und die Gemeinden waren sicher auch nicht so groß wie in der heutigen Zeit. In Notodden wollen wir den Lebensmittelvorrat etwas aufbessern und wagen uns in einen Billigmarkt: RIMI 1000. Das ausschließlich sehr junge Personal will die Kreditkarte nicht akzeptieren... Okay, es ist kein Kreditkartenlogo erkennbar, aber das war es in anderen Märkten auch nicht und trotzdem konnten wir damit bezahlen. Vielleicht ist es nur die Unwissenheit des Personals. Wir besuchen, um an Bargeld zu kommen, noch ein kleines Einkaufszentrum mit einem SPAR-Markt, wo aber auch die Kreditkarte garnicht erst in den Kartenleser gesteckt wird... An der sogenannten Minibank (in Norwegen heißen so die Geldautomaten) ziehen wir Bargeld, um den an der Kasse stehen gelassenen Einkauswagen im RIMI 1000 einzulösen, besser die Lebensmittel. Einen Preisschock bekommen wir inzwischen nicht mehr... In Hokksund verlassen wir die E134 und wechseln auf die RV35. In Vikersund folgen wir den Zeltplatzhinweisschildern und erreichen gegen 15:30 Uhr den Natvedt Campinglatz. Der Campingplatz liegt am Ufer des Tyrifjords an einer Anhöhe. Kosten: |
Heddal
am Abend auf dem Natvedt Camping |
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13. Tag - Vikersund - Oslo - 95km |
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norwegisch ist nicht schwer
Blick auf Oslo vom Ekeberg
der Hafen |
Entlang des Tyrifjords führt uns die RV35 nach Hønefoss, wo wir Richtung Oslo auf die E16 wechseln. Die Natur wird interessanter und schöner. Wasser, Wälder, Brücken, Tunnel, Mittelgebirge... Irgendwo auf der E16 ein Hinweis für einen Informationshalt zum Thema Citymaut für Oslo. Der nutzt uns irgendwie garnichts, weil dort in norwegisch und englisch steht, dass die Citymaut nur mit dem Autopass gezahlt werden kann. Coin-Stationen o.ä. gibt es nicht, nur Toll-Service-Center verteilt in Oslo... Ohne Adresse, nur mit Zahlen auf einem groben Stadtplan eingezeichnet. Sehr freundlich. Egal... wir fahren weiter. Je näher wir Oslo kommen, umso stärker nimmt der Fahrzeugverkehr zu. Und da kommt sie: Toll-Station für die Citymaut. Wir machen ein freundliches Gesicht, als wir durch die automatische Erfassung fahren... Das Navigationsgerät führt uns zielsicher zum Ekbergrg-Campingplatz, nur wenige Minuten vom Stadtzentrum entfernt. Vorbei fahren wir an der Color Magic, eines der beiden 2007 in Dienst gestellten Fähr-Flaggschiffe der Color Line auf der Passage Kiel-Oslo. Es geht durch Tunnel und breite Straßen, die an die Pariser Peripherie erinnern. Wir sehen die neue Oper zur rechten und gleich kommt uns der tiefdekoltierte Auftritt unserer Kanzlerin zur Eröffnung der Oper in den Sinn. Wieder fahren wir durch einen Tunnel. Im Tunnel die Abfahrt und weiter geht es im Tunnel serpentinenförmig auf den Berg. Wir verlassen ihn und sind nach ca. 4km am Ziel: Ekberg Camping. Frühes Erscheinen sichert gute Plätze! Das zählt beim Ekberg Campingplatz. Das englisch-sprechende Personal checkt uns ein, es gibt eine Magnetkarte zum Öffnen der Zu- und Ausfahrtschranke. Kurze Information und die Rechnung für vorerst drei Nächte: NOK 870, ja richtig gelesen, fast € 110. Naja. Der riesige Platz ist gut besucht, aber nicht voll. Leider gibt es nicht soviele Spannungsabnehmer, so dass der Besucher, der Spannung bzw. "Strom" haben will, frühzeitig seinen Platz gesucht haben sollte, vorallen zum Wochenende hin. Da wir am Donnerstag einchecken, fanden wir einen ruhigen und spannungssicheren Platz. Vom bestimmten Stellplätze aus, hat man einen tollen Blick über Oslo, jedoch reichen dort die mitgeführten Keile nicht zum Ausgleich des WoMo oder des Wohnwagens aus... Auf dem Campingplatz treffen sich viele Europäer... Spanier, Schweizer, Österreicher, Letten, Finnen, Schweden, Dänen... aber auch Südafrikaner die eine Cap-to-Cap-Safari machen und natürlich: Germans. Am Abend machen wir einen Spaziergang zum besten Aussichtspunkt vom Ekberg, offizieller Campingplatz-Eingang bis zur Straße vorlaufen, dann links die Straße bis zur scharfen Kurve am Aussichtspunkt. Es lohnt sich. Wer mag kann noch den Ekberg erkunden, ein parkähnlicher Wald, mit Beschilderung führt zum Restaurant Ekberg, ebenfalls mit einem tollen Blick auf die Stadt. Kosten: |
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| 14. Tag - Oslo | ||
An der Rezeption kaufen wir Tageskarten für den öffentlichen Nahverkehr. Praktisch, diese kostet pro Person NOK 60. Für eine einfache Fahrt (max. eine Stunde) sind in Oslo NOK 30 fällig. Die erste sichtbare Bushaltestelle ist nicht die für die angeworbene Buslinie 34! Die Buslinie 34 hält in der Straße gegenüber der Ein- und Ausfahrt zum Campingplatz. Die "34" (bitte die Tageskarte beim Einsteigen in der Box entwerten) fährt alle 15 Minuten Richtung Innenstadt. Aussteigepunkt: Jernbanetorget. Dort befinden sich zwei große Einkauszentren und es sind wenige Gehminuten bis zur Oper. Besser fährt man jedoch mit dem "74"-ger, der an der anderen Bushaltstelle hält. Die "74" hält direkt in der City am Rådhuset. Dort ist auch gleich der Hafen, wo wir mit der Fähre "91" auf die Museumshalbinsel Bygdøy fahren konnten. Diese Fährfahrt mit der Linie 91 ist ein Insidertipp, denn das ist quasi eine kleine Hafenrundfahrt zum Nulltarif. Am ersten Aussteigepunkt der Halbinsel sind wir raus, um das Wikingerschiffmuseum zu besuchen. Ca. einen Kilometer Fußweg ab Anlegestelle, einfach die Straße herunterlaufen... Das Wikingerschiffmuseum, NOK 50/Person, ist sehr beeindruckend. Ausgestellt sind Originalschiffe aus der Wikingerzeit, die im 19. Jahrhundert gefunden, aufgearbeitet und erhalten wurden. Toll. Vom Wikingerschiffmuseum steigen wir direkt davor in die Buslinie 30 und fahren in die Innenstadt. Kaum am Nationaltheater ausgestiegen, kühlt es merklich ab und es beginnt zu regnen. Wir wagen trotzdem den Gang durch die Karl-Johans-Gate - dem Ku'damm oder die Friedrichstraße Oslo's. Am Ende der Einkaufsmeile wärmen wir uns leider nicht im Dom, der ist bis zu diesem Jahr wegen Restaurierungsarbeiten geschlossen, sondern im Einkaufszentrum am Hauptbahnhof. Wir futtern einen Bagel mit Lachs für NOK 39 und schlecken zwei Kugeln Eis für glatte NOK 37, das sind jeweils ca. € 5. Der Regen lässt am Abend nach und wir suchen uns die Esso-Tankstelle in Ekberg, an der wir unsere Citymaut nachzahlen können (Auskunft der Rezeption). Wir gehen die Straße gegenüber der Ein- und Ausfahrt zum Campingplatz (dort befindet sich auch die Haltstelle der Buslinie 34) bis zum Ende, wo ein großer Kreisverkehr zwischen uns und der Esso liegt. Mit etwas Geschick und Vorstellungskraft schaffen wir es durch ein paar Fußgängertunnel dorthin. Mit Englisch, Angabe des Fahrzeugkennzeichens und Datum des Durchfahrens der Mautstelle sowie NOK 20 lösen wir die Citymaut nach. Für das Ausfahren aus der Stadt steht uns die gleiche Prozedur bevor... Nur da müssen wir dann eine neue Essotankstelle, die nächste hinter der Mautstelle finden... |
die Fähre im Öffentlichen Nahverkehr
Halbinsel Bygdoy
Wikingermuseum |
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| 15. Tag - Oslo | ||
Oper
in der Festung |
Wir lösen erneut Tageskarten und erste Station des Tages, die neue Oper. Sie steht am Hafen in einem Bereich, wo erhebliche Bautätigkeiten Oslo ein neues Gesicht geben sollen. Ein Tunnel wird unter der Stadt gebaut, um den Autoverkehr zu verbannen, dazu noch eine Brücke, zumindest baut man derzeit hohe Pfeiler... Die Oper ist ein wirkliches Glanzstück. Der Außenbereich ist bis zum Dach für Besucher begehbar. Alles Marmor. Dazu Treppen und viele schiefe Ebenen. Vom Dach aus ist ein besonderer Oslo-Blick möglich. Vorsicht ist beim Auf- und Abstieg aufs/vom Dach geboten, vorallem für eingeschränkt gehfähige oder, wie wir es gesehen haben, Menschen mit Rollstuhl. Wenn da die Bremse nicht funktioniert oder dem Helfer die Kräfte schwinden... hui, das wird ne Fahrt in den Fjord. Wir spazieren Richtung Festung. Auch dies ein beeindruckendes Bauwerk. Viele Kanonen und Ehrenwachen. Dazu eine Menge Museen, die zum Wandel in vergangene Zeiten einladen. Gleich neben der Festung der Kreuzfahrthafen... Und ein Riese unter den Kreuzfahrtschiffen hat dort festgemacht. Bereits über die Festungsmauer war das Vergnügungsschiff zu sehen. Und mit etwas Willen und Geschick könnte eine der Kanonen der Festung ein Loch in den Rumpf bersten (wenn man das will - aber wir wollen das ja nicht). Es geht am Rathaus vorbei in das neue Oslo: Aker Brygge. Diese neue Hafenstadt lässt einen Vorgeschmack auf die Zukunft Oslo's zu. Bis 2030 soll der ganze Hafenbereich so gestaltet sein. Einkaufszentren, viele, viele Restaurants und Cafes und Wohnungen. Komisch, dass solche neuen Gebäude bereits so gut verkauft oder vermietet sind. Den Menschen scheint es nicht schlecht zu gehen. Wir schlecken ein Softeis für NOK 30 - ca. € 4. Was wir bis heute in Norwegen nicht bekommen haben, ist frischer Fisch... |
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| 16. Tag - Oslo | ||
Wir stehen gegen 10.45 Uhr an der Bushaltestelle des "34"-er's. Nach ca. 15 Minuten Fahrt steigen wir am Hauptbahnhof aus und die U-Bahn (T-Bahn) ein. Es geht zum Holmekollen. Es ist schon toll, wenn du in einer Stadt vom Hafen in die Berge fahren kannst. Besonders im Winter... Die Osloer und ihre Gäste haben die Möglichkeit, innerhalb weniger Minuten mit den öffentlichen Verkehrsmitteln in die Skiregion zu fahren. Neben sehr vielen Langlaufloipen für Klassiker und Skater, laden die Winterfunsportarten ein. Bspw. gibt es eine Rodelbahn von einer U-Bahn-Station zur anderen. So dass ein routierendes Rodeln möglich ist. Der Ausstieg am Holmekollen aus der U-Bahn muss mit einem großen Schritt bewältigt werden. Für handycap-Personen sicher nicht einfach, die knapp 60 bis 70cm zwischen Zug und Bahnsteig zu überwinden. Vorbei am Holmenkollen-Restaurant (mit tollem Blick auf die Stadt), dem Holmenkollen-Hotel erreichen wir, nach einem Anstieg die Schanze. Diese mächtige Skisprunganlage beeindruckt, sie ist das Monument, wenn man vom Holmenkollen spricht. Der Aufsprungkessel, der immer Sommer mit Wasser gefüllt ist, gibt sein übriges. 1952 war hier der Austragungsort der Olympischen Winterspiele. Noch in diesem Jahr fällt die Schanze. Und eine geraume Zeit ist der Holmenkollen nicht mehr durch das Wahrzeichen aus der Stadt zu sehen. Aber eine neue, modernere Schanze entsteht. Denn zu den Nordischen Ski-Weltmeisterschaften 2010 soll alles schick und neu sein. Wir wandeln durch das Skistadion, entlang der Tribünen und der Schießanlage für Biathlon. "Willkommen auf dem Holmenkollen" steht für uns sogar auf der Anzeigetafel. Nachdem wir dem Troll der Skianlage besucht haben, direkt gegenüber der Schanze, ruhen wir uns am Holmenkollen-Restaurant auf einer Bank aus und genießen den Blick auf Oslo und die Manöver der ColorMagic beim Auslaufen Richtung Kiel. |
die Holmenkollenschanze
der Troll |
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17. Tag - Oslo - Ängelholm (SWE) - 479km |
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das Königliche Schloß in Oslo |
Den langen Kanten von Oslo nach Deutschland wollen wir nicht an einem Tag auf uns nehmen, so fahren wir erst nach Ängelholm an der schwedischen Küste (Kattegat), knapp 30km nördlich von Helsingborg. Wir checken auf dem Rabocka Campingplatz direkt am Deich ein. Angenehm ist es dort. Jedoch sehr viele Dauercamper. Nach einem Spaziergang am Meer gehen wir schlafen. Kosten: |
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| 18. Tag - Ängelholm - Heimatort - 404km | ||
Nun ist es nicht mehr weit, bis nach Hause. Nach 30km erreichen wir den Scandlines-Hafen von Helsingborg. Zwanzig Minuten warten und wir schiffen auf der Fähre nach Helsingör ein. Genauso lang, wie wir gewartet haben, dauert auch die Überfahrt. Wir sind bei strahlendem Sonnenschein an Deck und lassen uns die wiederum große Briese Wind ins Gesicht blasen. Ganze Menge los, auf dem Öresund. Durch Dänemark verläuft die Fahrt gewohnt entspannt. Und wir erreichen bereits gegen 14:30 Uhr den Fähranleger in Gedser. Da wir erst die 17:00 Uhr-Fähre gebucht haben, heißt es warten und hoffen, dass wir mit der Fähre zwei Stunden früher mit dürfen. Und wir haben Glück, hinter uns durfte nur noch ein LKW drauf und zu war die Klappe. Bei tollem Wetter laufen wir dann kurz vor 17:00 Uhr in Rostock ein. |
Fähre in Helsingborg |
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